Vorurteile & Mythen

Was ist dran am Mythos Wasserbett?

By Robert Karlhofer

October 20, 2016

Viele Menschen begeistern sich mittlerweile für das gesunde Schlafen im Wasserbett und können sich ein Leben ohne ihre anpassungsfähige Schlafunterlage gar nicht mehr vorstellen. Allerdings ranken sich einige Vorurteile um das Wasserbett. BluTimes Spartenleiter und Schlafexperte Stefan Richter spricht über Vorurteile und räumt diese gleich aus dem Weg.

Der Aufbau des Wasserbettes

Stefan Richter: In seiner Grundstruktur besteht ein Wasserbett aus einem Unterbau mit zugehöriger Bodenplatte. Der Unterbau hat die Aufgabe, das Wasserbett in der gewünschten Höhe zu positionieren. Die im Unterbau befindlichen Gewichtsverteiler verteilen das Gewicht des Wasserbettes auf ca. 220 Kilogramm pro Quadratmeter.

Die BluTimes Unterbauten unterscheiden sich von herkömmlichen Unterbauten dadurch, dass die Gewichtsverteiler vollflächig und beidseitig bekantet sind. Dadurch ist ein nachträgliches Verschieben des Unterbaus auf Parkett, Laminat oder Teppich möglich.

Auf der Bodenplatte, unter der Sicherheitsfolie, befindet sich das Heizsystem. Zur Energieeinsparung liegt bei dem BluTimes Wasserbett unter dem Heizsystem noch eine Isolationsfolie. Die über der Heizung befindliche Sicherheitsfolie fängt bei Beschädigung der Matratze eventuell austretendes Wasser auf.

Seekrankheit, eingestürzte Decken und Wasserschäden – Mythos oder Wahrheit?

Stefan Richter: Ein großes Vorurteil gegen Wasserbetten ist die Seekrankheit. Viele Menschen glauben, dass die leicht schwankenden Bewegungen, wenn man sich ins Wasserbett legt, seekrank machen. ABER: Wasserbetten schwingen nicht von selbst, sondern passen sich den Bewegungen der Person an. Da die Schwingungen von einem selbst ausgelöst werden, kann sich kein Gefühl der Seekrankheit einstellen.

Spritzende Wasserfontänen, der Parkettboden hat sich schon aufgebäumt – kurz, das Schlafzimmer steht unter Wasser. Ist diese Angst bei einem Wasserbett gerechtfertigt?

Stefan Richter: Hier gibt es ein klares NEIN als Antwort. „Platzen“ – können Wasserbetten nicht, da ihre Systeme drucklos und sehr robust sind. Sollte dennoch die Vinylschicht beschädigt werden, läuft das Wasser nur langsam aus und wird von einer Sicherheitswanne, vollständig aufgefangen.

Besteht Einsturzgefahr bei einem Wasserbett im ersten Stock?

Stefan Richter: Wasserbetten sind in der Tat schwerer als andere Bettsysteme, jedoch brauchen Sie keine Angst haben, dass Ihnen die Decke auf dem Kopf fällt!

Haustiere und Wasserbett – verträgt sich das?

Stefan Richter: Wer Angst hat, dass Katzen und Hunde beim Spielen einmal unabsichtlich die Krallen ausfahren und damit den Wasserkern beschädigen, der sei beruhigt. Die Vinylschicht des Wasserkerns ist mit einem Textilbezug überzogen, den Haustiere kaum durchdringen können. Vierbeiner werden das Wasserbett lieben. Es ist angenehm weich, strahlt Wärme aus und lädt auch sie zum Träumen ein.

Strom und Wasser: Geht das gut?

Stefan Richter: Unsere Wasserbettenheizungen sind strahlungsfrei. Mehr Gedanken sollte man sich um das Handy machen, das am Nachttisch liegt.