Wasserbett ist nicht gleich Wasserbett!
Auf diese Unterschiede sollten Sie achten.

Wasserbett ist nicht gleich Wasserbett!

Es gibt viele verschiedene Systeme. Einige haben sich als Standard etabliert, andere fristen ein Nischendasein. Hier wollen wir aufklären, welche Varianten von „Wasserbetten“ es gibt und worauf Sie beim Kauf achten sollten.

Schlauch-Wassermatratzen

Eine Schlauch-Wassermatratze ist kaum mit einem richtigen Wasserbett zu vergleichen. Gemeinsam haben sie im Grunde nur das Medium Wasser. Die Schlauch-Wassermatratze besteht aus mehreren schmalen, nebeneinander liegenden Wasserschläuchen. Zwischen den Wasserschläuchen und dem Bezugsoberteil befindet sich in der Regel noch eine Schaumstoffauflage.

Sämtliche Vorteile eines echten Wasserbettes kann aus unserer Sicht dieses System jedoch nicht bieten. So ist es, auf Grund der jeweils von einander getrennten Schläuchen (ca. 4-5 Stück pro Person), nicht möglich, dass sich das Medium Wasser in sämtliche Richtungen gleichmäßig verteilt und der darauf liegenden Person, identisch einem sog. vollvolumigen Wasserbett, anpasst. Sicherlich haben aber auch Schlauch-Wassermatratzen ihre Berechtigung als Alternative zu konventionellen Matratzen.

Hardside-Wasserbett

Das klassische Wasserbett war und ist ein Hardside-Wasserbett. Bei dieser Version wird die rund 23 cm hohe Wassermatratze direkt in eine stabile Holzumrahmung gelegt, die ihr den seitlichen Halt gibt. Die Konstruktion ruht auf einer Bodenplatte, die von Gewichtsverteilern unterstützt wird. Zwischen der Wassermatratze und der Umrahmung bzw. Bodenplatte befindet sich eine Sicherheitsfolie, die das Wasser bei einer eventuellen Beschädigung der Matratze auffängt.

Nachteil dieses Schlafsystems: Aufgrund der meist fehlenden Polsterung an der Bettrahmenoberkante gestaltet sich der Ein- und Ausstieg meist weniger komfortabel.

Softside-Wasserbett

Die heute aktuelle und gebräuchlichste Form des Wasserbettes ist das Softside-Bett. Bei diesem Typ besteht die seitliche Umrandung aus einem Schaumrahmen mit Sitzkante. Hier gibt es verschiedene Varianten:

  1. Das freistehende Wasserbett benötigt keinen Bettrahmen.
  2. Das Einbauwasserbett hingegen wird in bestehende Bettgestelle eingebaut.
  3. Bei dem optisch sehr ansprechenden freistehenden Split-Wasserbett ist der untere Schaumrahmen farblich verpolstert.

In seiner Grundstruktur besteht ein Wasserbett aus einem Unterbau mit zugehöriger Bodenplatte. Der Unterbau hat die Aufgabe, das Wasserbett in der gewünschten Höhe zu positionieren. Die im Unterbau befindlichen Gewichtsverteiler verteilen das Gewicht des Wasserbettes auf ca. 220 Kilogramm pro Quadratmeter.

Die BluTimes Unterbauten unterscheiden sich von herkömmlichen Unterbauten dadurch, dass die Gewichtsverteiler vollflächig und beidseitig bekantet sind. Dadurch ist ein nachträgliches Verschieben des Unterbaus auf Parkett, Laminat oder Teppich möglich.

Auf der Bodenplatte, unter der Sicherheitsfolie, befindet sich das Heizsystem. Zur Energie-Einsparung liegt bei unseren BluTimes Wasserbetten unter dem Heizsystem noch eine Isolationsfolie. Die über der Heizung befindliche Sicherheitsfolie fängt bei Beschädigung der Matratze eventuell austretendes Wasser auf.

Die Wassermatratze

Hochwertige Matratzenhüllen bestehen in der Regel aus 0,6 mm starkem und zugleich sehr anschmiegsamem Spezial-Vinyl, das ihnen ein optimales Verhältnis von Materialdicke und Elastizität bietet. Damit die Schweißnähte keinem mechanischen Druck ausgesetzt sind, sollten diese sich auf der Unterseite der Matratzenhülle befinden – also auf der Bodenplatte aufliegend.

Wassermatratzen mit Dehnmuster auf der Oberfläche erzielen eine höhere Oberflächenelastizität. Diese steigert den Komfort und die Anpassungsfähigkeit der Wassermatratze erheblich.

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